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WAS IST QUARTIERSMANAGEMENT?
 

Quartiersmanagement im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ hat die Aufgabe, projektorientiert und ressortübergreifend die Lebenssituation in Dresden-Prohlis zu verbessern. Zentrales Anliegen ist die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Einrichtungen und Träger im Gebiet.

Aufgaben und Ziele
Das Integrierte Handlungskonzept
Aufgaben des Stadtplanungsamtes
Das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“

 

Aufgaben und Ziele des Quartiersmanagements sind:



Integriertes Handlungskonzept

Der „Leitfaden“ für das Programm „Soziale Stadt“ ist das Integrierte Handlungskonzept. Erstmals im Jahr 2000 gemeinsam mit den Akteuren im Gebiet entwickelt und vom Stadtrat der Landeshauptstadt Dresden beschlossen, wird es kontinuierlich unter Einbeziehung aller wichtigen Akteure fortgeschrieben und wurde zuletzt im Mai 2010 vom Stadtrat für den Zeitraum bis 2020 beschlossen. Es beinhaltet Daten zur Bevölkerungs- und Sozialstruktur, zur lokalen Ökonomie und zu bisherigen Entwicklungsprozessen - u. a. zum Stadtumbau, Aussagen zur strategischen Ausrichtung des Programms Soziale Stadt für die nächsten Jahre, zur Organisation des Stadtteil- und Quartiersmanagements, zum Monitoring und Erfolgskontrolle sowie Handlungsvorschläge und konkrete Projekte. An diesem Konzept orientiert sich die Arbeit des Quartiersmanagements Prohlis.

Der Stadtrat beschloss am 29.09.2016 das aktuelle integrierte Handlungskonzept unter der neuen Bezeichnung Entwicklungskonzept Soziale Stadt Prohlis bis 2025. Das Konzept kann hier runtergeladen werden.

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Die Rolle des Stadtplanungsamtes und der KEM Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH

Die Steuerung des gesamten Verfahrens zur Umsetzung des Bund-Länder-Programms  „Soziale Stadt“ obliegt der Landeshauptstadt Dresden, wahrgenommen durch das Stadtplanungsamt. Es ist neben der Beauftragung des Quartiersmanagers für die Organisation und Durchführung der städtebaulichen Umgestaltungsprojekte sowie für die Erstellung des Handlungskonzeptes, unterstützt durch die städtische Sanierungsgesellschaft STESAD GmbH, zuständig. Das Stadtteilbüro in Prohlis hingegen ist für die sozialen Belange im Gebiet, die Bürgerbeteiligung, Aktivierung des Stadtteillebens und die Verbesserung der Stadtteilkultur verantwortlich.

Das Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Dresden hat die KEM Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH im August 2009 mit der Durchführung des Quartiersmanagements  beauftragt. Die KEM GmbH ist ein erfahrener Sanierungsträger, der in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt Kommunen bei den vielfältigen Aufgabenstellungen der Stadtentwicklung unterstützt. Seit 2008 ist die KEM GmbH auch für das Quartiersmanagement in Heidenau, Stadtteil Mügeln, verantwortlich.

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Das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“

Das Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Die Soziale Stadt“ wurde 1999 ins Leben gerufen. Bundesweit gibt es mehr als 360 Programmgebiete in rund 260 Städten und Gemeinden. Ziel des Programms ist es, der sich verschärfenden sozialräumlichen Polarisierung entgegen zu wirken.
Als neuer Ansatz der Stadtentwicklungspolitik bezieht sich das Programm „Soziale Stadt“ nicht nur auf städtebauliche Missstände, sondern versucht darüber hinaus, die sozialen Problemlagen zu verbessern.

Sachsenweit gibt es 21 Fördergebiete in den unterschiedlichsten Kommunen. Neben dem Wohngebiet Prohlis/Am Koitschgraben, das seit 1999 über das Programm gefördert wird, wurde 2005 Dresden-Gorbitz als neues Fördergebiet in das Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen.

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